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Schützenverein Bamenohl

von 1879 e.V.

Chronik.

Am 6. September 1879 wurde ein Gesuch an das Königliche Landratsamt zu Meschede gerichtet.
In diesem Gesuch heißt es wörtlich:

'In dem Orte Bamenohl wurde bisher seit Menschengedenken
alljährlich im  Anfange des Monats September eine Kirmes gefeiert,
wobei in  hergebrachter Weise nach jedermaligen polizeilichen
Erlaubnis Tanzmusik  stattfand. (...)

Bekanntlich ist aber bei derartigen Kirmesfeiern, wo ein Vorstand mangelt der für  Aufrechterhaltung der Ordnung sorgt, namentlich wenn fremde Elemente mit den Einheimischen in Berührung kommen, Ausschreitungen nach dieser oder jener Seite hindurch die polizeilichen Organe allein nicht immer  vorzubeugen, während der betreffende Wirth, dem die Tanzconzession  erteilt wurde, meistentheils wegen seiner Beschäftigung in der  Wirthschaft, dieses vernachlässigt.
Anders verhält es sich das aber nach den gemachten Erfahrungen bei Schützenfesten (...)

Ich kann unter diesen Umständen die Umwandlung der fraglichen Kirmes in ein
Schützenfest nur als ein Bedürfnis hinstellen (...)'
Man erkennt aus diesem Antrag des damaligen Amtmannes Kayser, dass die Kirmes
('Fliegenkirmes') älter ist als der Schützenverein. Dieser nannte sich damals noch
Schützenverein Bamenohl-Weringhausen-Finnentrop.

Stempel der
Bamenohl-Weringhauser
Schützengesellschaft

Die Satzung  (früher: Statut) der Schützengesellschaft Bamenohl-Weringhausen umfasste 19 Paragraphen, die unter anderem folgendes regelten:

'(...) Das Schützenfest findet alljährlich ein Mal statt und ist nur von  zweitägiger Dauer ohne Nachfeier. Bei der Feier des Festes im Zelt und  auf dem Schützenplatze soll Eintracht, Ruhe & Ordnung gehalten  werden und wird hiermit bestimmt, dass ein Jeder welcher sich  unanständig laut beträgt oder Beleidigungen und Streit verursacht sofort ausgewiesen und auch außerdem mit Ausschließung aus der Gesellschaft  bestraft werden kann, (...)

(...) Das Sammelsignal wird mit der Trommel gegeben und hat sich jedes Mitglied
danach sofort auf dem Schützenplatz einzufinden (...)

(...) Wenn das Schützenfest auf einen Montag oder einen Feiertag fällt, so nimmt

dasselbe seinen Anfang nach Beendigung des Nachmittags Gottesdienstes und endet
mit dem Aufhören des Tageslichts. (...)'
An der Gründungsversammlung des Schützengesellschaft (-vereins) nahmen
29 Personen teil. Im ersten Jahr traten 96 namentlich bekannte Personen dem Verein bei.
Das erste Schützenfest wurde am Sonntag, 14. September 1879 und
Montag, 15. September 1879 gefeiert. Erster König wurde Fritz Vetter aus Borghausen.
Nach dem Jahr 1890 errang Johann Rabe aus Bamenohl 1891 wiederum die Königswürde.

Auf dessen Königsplakette steht geschrieben:

'Die Nachwelt soll`s erfahren,
dass zweimal in zwei Jahren,
der Schützenkönig Johann Rabe,
die Krone hat getragen'

Im Jahre 1898 wurde die erste eigene Schützenhalle erbaut. Die Finanzierung
des Neubaus erfolgte über "zinsfreie" Obligationen und einem Kredit in Höhe von
7.200,00 Mark bei der Darlehnskasse Schönholthausen. Die Schützenhalle entstand
auf dem heutigen Gelände der Grundschule Bamenohl.

Ab 1901 erhielt die heutige Pfarrgemeinde Bamenohl-Weringhausen den ersten
eigenen Seelsorger, Vikar Zeppenfeld. In Ermangelung einer eigenen Kirche trat
man an den Schützenverein heran und bekam die 1898 erbaute Schützenhalle für
"kirchliche Zwecke" zur Verfügung gestellt. Erst 26 Jahre später wurde die jetzige
Kirche in Bamenohl fertig gestellt.

1904 beschloss die Generalversammlung am 29. Mai, dass aus Anlass des
25-jährigen Jubiläums der Gründung des Vereins keine Feier veranstaltet werden sollte.
Dieses sollte in späteren Jahren nachgeholt werden. Da dies nicht erfolgte, fand das
erste Kaiserschießen erst anlässlich des 50-jährigen Bestehens statt.

 Der seit 1903 genannte Schützenverein Bamenohl-Weringhausen e.V. beschloss
1927 im alten Schützenzelt (Notkirche) kein Schützenfest mehr zu feiern.
Da die neue Kirche nun fertig gestellt war, wurde die 1898 erbaute Schützenhalle
von dieser nicht mehr benötigt. Daraufhin wurde das Gebäude untersucht und
festgestellt, dass die Bausubstanz derart schlecht war, dass eine Reparatur
nicht mehr lohnte. Da auch der Zeltplatz an der neuen Schule zu klein war,
sah man sich nach einem neuen Platz für eine Schützenhalle um.
Hier kam es zu Streitigkeiten zwischen den Bamenohler und den
Weringhauser Schützenbrüdern. Während die Weringhauser den gräflichen
Platz auf dem "Alten Hof" (heute: Kaufpark/Aldi) bevorzugten,
wurde mit Stimmenmehrheit der "Scheel`sche Platz" als neuer Standort
für die Schützenhalle bestimmt. Daraufhin traten die Weringhauser
Schützenbrüder bis auf wenige Ausnahmen aus dem Verein aus und
gründeten die "St. Sebastian Schützenbruderschaft Weringhausen 1927 e.V".

Anekdote aus dem Jahr 1927:


Gedicht über die Fliegenkirmes Bamenohl:
Fliegenkirmes Bamenohl
Lassen sie sich selten kriegen,
ärgern mich auch viel die Fliegen,
trotzdem trink ich auf Dein Wohl
Fliegenkirmes Bamenohl
Örtchen lieb, am Lauf der Lenne,
seit ich Deine Leute kenne,
fühle ich bei Dir mich wohl!
Also prosit, Bamenohl!
Mög'zu Deinem Feste morgen
Dir der Himmel Sonne borgen
Freude Dir der Alkohol!
Viel Vergnügen, Bamenohl!
Petrus soll nach unten blicken,
dass die Wolken sich verdrücken!
Na, dann noch mal: Sehr zum Wohl,
liebes, schönes Bamenohl!

Schützenhalle 1927

1929

Zum 50-jährigen Jubiläum wurden die Nachbarvereine Lenhausen, Rönkhausen,
Finnentrop, Heggen, Fretter, Schönholthausen und Weringhausen eingeladen.
Erster Schützenkaiser wurde Heinrich Rath.
Die Vogelstange befand sich auf dem Kreuzberg. Der Weg zur Vogelstange
führte durch das Siepen (heute: Wiemker Weg), der Rückweg jedoch über die
Straße "Am Buchen".

1939 bis 1946

In den Jahren 1939 bis 1946, sowie schon vorher 1914 bis 1918 und 1923
fanden keine Schützenfeste statt.
In den letzten Kriegsjahren und auch noch nach dem Krieg waren in der
Schützenhalle Kriegsgefangene untergebracht. Diese demolierten die Halle
schwer und zerschlugen das gesamte Inventar bevor sie abzogen.
Um die Halle zu erhalten wurde eine Versammlung einberufen zu der alle
Bamenohler eingeladen waren.

1947

Im Jahre 1947 wurde dann ein Heimatverein gegründet, der die Interessen
des damaligen Schützenvereins wahren sollte.
Da das Vermögen des Schützenvereins aufgrund der Mitgliedschaft im
NS Bund für Leibesübungen nach dem Krieg beschlagnahmt und unter Aufsicht
gestellt war, wurde vom Amt für gesperrte Vermögen in Meschede ein
Treuhänder bestellt. Es war Franz Schöttler aus Bamenohl.
Der Heimatverein pachtete die Schützenhalle samt Gelände von dem
Treuhänder und die Mitglieder machten sich an die Reparatur der Schützenhalle.
1947 wurde das erste Heimatfest gefeiert. Der Vogel wurde mit Steinen auf
dem Kreuzberg abgeworfen. König wurde Siegfried Florath.

Schützenzug 1929

Schützenhalle 1940

1948 - 1951

Ab 1948 wird der Vogel mittels Armbrust abgeschossen. Der Heimatverein hat
ca. 450 Mitglieder.Seit dem Jahre 1951 wurde wieder 'scharf'auf den Vogel geschossen.
Der Verein trat in diesem Jahr dem Schützenbund Olpe bei.

1954

Feier des 75-jährigen Jubiläums. Schützenkaiser wurde Hans Mehlhorn.
Es wird eine neue Bühne angebaut und die Halle um 7 m vergrößert.



1961

1961 wurden folgende wichtige Paragraphen in die Satzung aufgenommen:
(...) Jedes Mitglied ist zur Teilnahme an den Öffentlichen Aufzügen verpflichtet.(...)
(...) Einheimische der Ortschaft Bamenohl müssen, wenn sie 18 Jahre alt sind,
Mitglied des Vereins sein, wenn sie sich am Schützenfeste beteiligen wollen. (...)

1962

1962 wird die Schützenhalle um Speisesaal, Küche und Theke in Richtung Lenne
vergrößert. Aus diesem Grund zahlen die Schützenmitglieder 3 Jahre lang monatlich
einen Sonderbeitrag von 3,00 DM.

1967

Beschlossen wurde die Erneuerung des Fußbodens, der Deckenverkleidung, Heizung
und Beleuchtung, sowie die Erstellung einer Lautsprecheranlage. Zur Deckung dieser
Kosten zeichneten die Mitglieder Bausteine im Wert von 100,00 DM.




1970 - 1971

Der Schützenplatz wird kanalisiert und asphaltiert. Das Schützenhochamt wird von
Sonntag auf Samstagabend vorverlegt. Der König erhält eine Tanzkette.
 1971:
Die Vogelstange wird vom Kreuzberg hinter die Schützenhalle verlegt.




1975 - 1978

Hallenvorbau von 4 m Tiefe zur Erweiterung der Garderobe und Erstellung einer
Außentheke wird beschlossen und 1977 fertig gestellt.

 1979

100 Jahre Schützenverein Bamenohl.
Beginn des Schützenfestes bereits am Freitag, 7. September um 20:00 h
mit einem Festkommers. Helmut Schulte wurde 3. Schützenkaiser.
Am großen Sonntags-Festzug nehmen ca. 1.100 Schützen, 3 Blaskapellen
und 11 Tambourkorps teil.
Die neue Fahne wird ihrer Bestimmung übergeben.
Bamenohl erhält die erste Chronik "Bamenohl, eine kleine Ortsgeschichte"

1980 - 1984

1980 wird erstmals ein Jungschützenkönig ermittelt. Es handelt sich um
Matthias Hasenau.



1983


Erhöhung der Beiträge um DM 10,00 wegen des Neubaus einer Toilettenanlage.
Die Damen- und Herrentoiletten wurden 1984 fertig gestellt.
Außerdem wurde im Protokoll des Schützenfestes festgehalten,
dass das Wetter so schlecht wie nie zuvor gewesen sei.



1986 - 1991

1986 wurde die Amtszeit der Kaiser neu geregelt. Im Rhythmus von
10 Jahren bzw. 5 Jahren bei großen Jubiläen soll zukünftig
der Kaiser ermittelt werden.

1989 wird Martin Saure Kaiser. Eingeladen zum Schützenfest wurden
die Vereine Finnentrop, Heggen, Lenhausen, Weringhausen,
Sporke-Hespeke und Dünschede.
Wieder war die Beteiligung am Sonntags-Festzug ausgesprochen gut:
ca. 1.000 Schützen, 4 Musikkapellen, 6 Tambourkorps und
1 Fanfarenzug nahmen teil.


Wegen extrem schlechter Witterung fiel 1990 der Festzug am Montag aus.
Die größten Investitionen waren in diesem Jahr die Anschaffung einer neuen Küche und die Erneuerung des Ehrenmales.

Unter Federführung des Schützenvereins wurde die Bamenohler
Bevölkerung mobilisiert und das Ehrenmal wurde kostendeckend renoviert.
Nach Untersuchung der Bausubstanz wurde festgestellt, dass nicht einmal die
1934 vermauerten Steine zu retten waren. Das bedeutete, dass das Ehrenmal
komplett abgetragen und neu aufgebaut werden musste.


Am 12. Dezember 1991 wurde das Ehrenmal neben dem dazugehörenden
Grundstück von 674 m² für den symbolischen Preis von DM 1,00 von der
politischen Gemeinde Finnentrop an den Schützenverein verkauft
(Grundbucheintrag am 15.01.1992).

1993 - 1995

1993 wird ein Schießklub gegründet, der den Schützenkönig
aus seinen Reihen finanziell unterstützt. Daneben wird das sog. Schussgeld
für den Königsschuss auf  DM 1.300,00 erhöht.
Mit diesen Maßnahmen wird das Königsschießen wieder attraktiv und erschwinglich.
Das Schussgeld für den Jungschützenkönig wird auf DM 200,00 festgesetzt.
Der "Große Zapfenstreich" hält Einzug in Bamenohl.


Erstmals wird er 1994 nach dem Konzert am Samstag gespielt.
In diesem Jahr wird auch eine neue Vogelstange angeschafft.

1995 wird Theo Bierhoff nach 12 Jahren als 1. Vorsitzender von
Peter K. Gehlen abgelöst. Theo Bierhoff wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.



1998 - 2003

1998 wird die Amtszeit des Kaisers auf 5 Jahre beschränkt.
Ein Wach- und Sicherheitsdienst wird auf Schützenfest verpflichtet
und die Schützenpost wird erstmals vor Schützenfest ausgegeben.

Das 120-jährige 'kleine'Jubiläum wurde 1999 wieder von einem
Kaiserschießen begleitet. Als Schützenkaiser regierte Alfred (Fredi) Freitag.
Zu Gast war u.a. eine niederländische Kapelle mit Namen Hofkapel de aester Sjaele Uul.
Bei hervorragendem Wetter nahmen an dem Festzug die Nachbarvereine
Weringhausen, Finnentrop, Heggen, Dünschede und Sporke-Hespeke teil.
Überschattet wurde das Schptzenfest von einem Einbruch in das Vereinsbüro.
Entwendet wurde ein beträchtlicher Geldbetrag.


Im Jahre 2000 wurde über eine Neuauflage der Ortschronik abgestimmt.
Es wurde ein Chronikteam gebildet und der Fertigstellungstermin 2004
ins Auge gefasst. Es wurde ebenso beschlossen, dass der
Schützenverein Bamenohl eine Internetpräsenz erhält.


In der Mitgliederversammlung 2001 wurde einstimmig die Erstellung
einer Dorfchronik unter Federführung und finanzieller Absicherung
des Schützenvereins Bamenohl beschlossen.

2003 errang Friedhelm Schröder nach 25 Jahren und 17 Versuchen
die Königswürde. In diesem Jahr stellt Peter K. Gehlen nach 8 Jahren
das Amt des 1. Vorsitzenden zur Verfügung.
Zum Nachfolger wird Eckhard Vogt gewählt.



2004

Das 125-jährige Vereinsjubiläum wurde 2004 begangen.
Kaiser in diesem Jahr wurde Toni Knape nachdem bereits ca. 10 Schuss
zuvor Andreas Rawe gefeiert wurde. Jedoch wurde von den aufmerksamen
Schießmeistern Jürgen Arens und Alfred Albrecht festgestellt,
dass noch ein kleines Stück 'Vogel'im Kugelfang hing.
Nach der Niederlage ging Andreas Rawe aufgrund einer verlorenen
Wette in der Lenne baden.
Zum Festzug am Sonntag erschienen die Nachbarvereine Finnentrop,
Fretter, Serkenrode, Weringhausen, Lenhausen, Rönkhausen, Heggen,
Hülschotten, Schönholthausen-Ostentrop. Darüber hinaus auch die
Vereine Grevenbrück, Elspe, Sporke-Hespeke und Dünschede.


Neben den Schützenvereinen und Bruderschaften kamen auch die
dazugehörenden Tambourkorps und Musikzüge. Abordnungen des
Kreisschützenbundes Olpe und des Sauerländer Schützenbundes
nahmen ebenso an dem Festzug teil.
Der Festzug mit ca. 1.300 Teilnehmern defilierte unter
weiß-blauem Himmel an der Besuchertribüne vorbei.
Kommentiert wurde der Vorbeimarsch an der Sparkasse und an der Volksbank.



2005 - 2006

Der Bamenohler Schützenverein verfügt ab diesem Jahr über ein Wappen,
welches in einer Größe von 2,00 m x 2,40 m den Chorraum ziert.
Dieses Wappen ist auch als Ärmelaufnäher auf den Schützenröcken zu sehen.
Seit diesem Jahr haben die Jungschützen ein Erkennungszeichen:
Grüne Poloshirts mit der Aufschrift "Jungschützen Bamenohl"
auf dem Rücken und dem Schützenemblem auf der Brust.
Die Renovierung des Speisesaals wurde ebenso durchgeführt.


Nachdem die Mitgliederversammlung im Jahre 2004 dem Schützenvorstand
den Auftrag gegeben hatte die Für und Wider einer Änderung der Festfolge
des Schützenfestes abzuwägen, ist der Vorstand mit einem Vorschlag an die
Mitgliederversammlung herangetreten. Dieser Vorschlag, der die Festfolge
am Montag in Bezug auf den Festzug mit Hofstaat ändert,
wurde mit einer Mehrheit von 85 % angenommen.



2006

Das erste Jahr mit der neuen Festfolge.
Schützenkönig Bernd Heisiep mit seiner Königin Susanne können in diesem
Jahr nochmals (wie im Jahr zuvor am Montag) im Festzug einen Hofstaat anführen.
Bei strahlendem Wetter an allen drei Schützenfesttagen wird die Änderung der
Festfolge ein Erfolg. Nun heißt es nicht mehr am Montag nach dem Königsschießen
"Fertig machen zum Festzug", sondern es kann gemütlich ein Frühschoppen begangen
werden. Der erste Schützenkönig mit dieser Festfolge ist Franz-Josef Cwiklinski
mit seiner Ehefrau Christiane.




2007

Diesem Schützenfest gehen einige Ereignisse voraus.
Die "Neuorganisation"der Jungschützen-Abteilung und die damit einhergehende
wesentlich stärkere Beteiligung der Jungschützen am Festzug ist nur ein Beispiel
der Arbeit des Gesamtvorstandes. Auch wurde die Königskompanie "reaktiviert".
In der Schützenhalle erhalten die Alt-Majestäten eine eigene Tischreihe und auch
innerhalb des Festzuges ist ihr Platz direkt hinter dem Vorstand festgelegt.
Königspaar in diesem Jahr sind Achim und Ingrid Klimpel.
Bei den Jungschützen regieren Tim Schrage mit seiner Königin Alessa Gauchel.

2008 - 2011

Im Jahr 2008 feiert Heinrich Schmidt neben seinem 80-jährigen  Vereinsjubiläum auch ein bemerkenswertes Königsjubiläum. Vor 75 Jahren , also 1933 , errang er die Königswürde in Bamenohl. Neben diesen beiden  Ereignissen kann Heinrich Schmidt in diesem Jahr seinen 101. Geburtstag  feiern.

Die Festmusik wurde in diesem Jahr (2008) durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bamenohl gestellt.

Neben der Erstellung eines Stellplatzes für die Kühlcontainer während der Schützenfesttage wurden auch die Eingangsbereiche der  Schützenhalle, die Cocktailbar und die Garderobe neu gestaltet. Seit  2009 liegt die Festwirtschaft nun in den Händen der Familie Bischopink  aus Oberelspe. Im gleichen Jahr hat sich auch eine Veränderung auf dem  Schützenplatz ergeben. Die Schaustellerfamilie Lütke-Hedtmann hat die Geschicke als Generalunternehmen auf Schützenfest übernommen. Seit  diesem Jahr spielt die Festmusik des Musikvereins Bilstein in Bamenohl  auf. Die Kaiserwürde erringt in diesem Jahr Andreas Rawe der nun 5 Jahre mit seiner Frau Gaby regiert.

Im Jahr 2011 wurden neue Tafeln mit den Kaisern, Königen und Jungschützenkönigen in der Schützenhalle angebracht.




2012-2013

2012 wurde eine Standarte für die Jungschützenabteilung angeschafft,  die dadurch eine weitere Aufwertung im Verein erfährt.
 Weitere  Investitionen sind in den Bereichen Vogelstange und  Oberflächenentwässerung getätigt worden. Die Planung für die kommenden  Jahre sieht einen Umbau der Hölle, sowie die Umgestaltung des Balkons in der Schützenhalle vor. Ab 2013 wird die Festmusik von der  Knappenkapelle Meggen gestellt. Mit dieser Festmusik hat der  Schützenverein bereits in den 1980er und 1990er Jahren gute Erfahrungen  gemacht.

 2014

Die Umgestaltung der Hölle wurde nun vorangetrieben. Der  Eingangsbereich wurde zur Halle hin vergrößert. Mehrere Stehtische  wurden montiert und ein komplett neues Lichtsystem installiert.  Weiterhin wurde eine Tür im hinteren Bereich der Hölle eingebaut, um den Rauchern die Möglichkeit zu geben die Außenbereiche zu erreichen.  Kaiserpaar in diesem Jahr werden Friedhelm und Hildegunde Schröder.



2015

Bernd Heisiep löst Eckhard Vogt als 1.  Vorsitzenden ab. Eckhard Vogt hatte das Amt des
 1. Vorsitzenden 12 Jahre bekleidet und wird von der Mitgliederversammlung einstimmig in den Ehrenvorstand gewählt.